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 Kapitel 1: Der Anfang vom Ende

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Admin
Spielleitung
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BeitragThema: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Di Jun 21, 2011 6:05 pm


    "Lauft, lauft und versteckt euch!" hatten sie ihnen noch zugerufen, ein paar wenige hatten es getan, waren gelaufen und hatten sich versteckt. Sie saßen in den Abwasserkanälen und horchten, was die Erwachsenen sagten, was sie taten.
    Ein lauter Knall, und dann war es toten still. Kein Geräusch drang von Außen zu ihnen, und sie konnten sich nicht mal ansatzweise vorstellen, was sie da draußen erfahren würde.
    Die gesamte Stadt war nur noch Schutt und Asche und keiner mehr war da, der ihnen helfen würde. Von nun an, waren sie auf sich alleine gestellt.

    Shortfacts:
    Wetter: Bewölkt, +28°C, März.
    Uhrzeit: Früher Morgen - Schulbeginn.
    Achtung: Noch niemand weiß, das alles zerstört ist, sie verstecken sich gerade noch.
    Zu beachten: Keiner weiß von den Seelentieren, es ist euch überlassen, ob ihr gleich, oder erst später auf das Wesen eingeht.
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Seishin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Di Jun 21, 2011 7:37 pm

    Platsch. Platsch. Platsch.
    Bei jedem seiner Schritte hallte das plätschern des Wassers in dem dunklen Tunnel wieder. Die Wände waren glitschig und Moos bedeckt, außerdem roch es in dieser Kanalisation nicht sonderlich gut. Wo waren die anderen? Es konnte doch nicht sein, das er der einzige hier unten war, schließlich hatte Seishin gesehen, wie die anderen ebenfalls in der Kanalisation verschwunden waren.
    Eine unausgesprochene Angst kroch in dem Jungen hoch, auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, aber er wollte in dieser Situation nicht alleine sein. Die Erwachsenen hatten furchtbare angst ausgestrahlt, und das doch nicht ohne Grund.
    Seine Schritte hallten weiterhin im Tunnel, doch keiner schien sich hier unten außer ihm zu befinden. Warum auch, hätte jemand reagieren sollen? Es war ein schöner Tag, es war warm gewesen und alles war doch in Ordnung gewesen, oder? Hatten sie sich alle getäuscht? Waren alle tot? War er der einzige überlebende?

    Kurz schüttelte Seishin den Kopf, als könnte er so die wirren Gedanken abschütteln, die sich in seinen Kopf brannten. Es war so unglaublich still. Kein Geräusch drang von außen nach unten in die Kanalisation, und doch war Seishin sich sicher, dass das nicht allein daran lag, das er unter der Erde war. Die laute Explosion war ihm nicht entgangen und er war sich fast sicher, dass das keiner überlebt haben konnte.


[Kanalisation // Alleine]

Achtung: Möglichkeit für Einstieg der anderen.

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Shouta

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Di Jun 21, 2011 10:42 pm

    Mit großen schwarzen Augen blickte sich Shouta in dem dunklen und nassen Tunnel um.
    Die Wände waren kalt, nass, schmierig und dreckig. Gerade noch war alles wie immer gewesen, eigentlich sollte ein ganz normaler Tag wie immer in der Schule statt finden, doch dem war nicht so.
    Bereits seit Jahren maschierte er zu Fuß zur Schule, auch wenn diese etwas weiter entfernt war und das eher ungewöhnlich war, aber seine Eltern hatten immer relativ wenig Zeit für ihn und seine Freunde wohnten nicht in seinem Umfeld, obwohl sie teilweise den selben Weg wie er benutzten, wobei er auf halben Weg eigentlich so gut wie immer auf diese traf und dann bei einen Mitfuhr.

    B-Bin ich der einzige? Die Angst welche sich in ihm ausgebreitet hatte war deutlich zu erkennen, er war in die Kanalisation gelaufen, hier stank alles, es war feucht und dreckig.
    Wobei sein größtes Problem darin bestand das es feucht war und direkt neben ihn ein anscheinend tiefer Fluß aus Menschlichen wie wohl auch Tierischen Exkrementen floß.

    Auf einmal folgte ein lauter Knall das an einer Explosion erinnerte, durch die Tatsache das Shouta sich unter der Erde befand musste er jedoch nicht die volle Lautstärke des Knalles hören. Erschrocken zuckte der junge Japaner zusammen, war das eine Bombe? schnell schüttelte er seinen Kopf um die Gedanken wieder zu verwerfen, doch dies ging alles andere als gut aus, da er sich trotzdem fortbewegt hatte, ruschte er versehentlich aus und fiel auf die Knie, mit seinen Händen stützte er sich gerade noch ab um nicht ganz in dem nassen Dreck zu liegen.
    Als die nässe noch deutlicher zu spüren wurde begann Shoutas Herz noch mehr zu rasen als es dies schon vorher tat. Mit zittrigen Beinen richtete sich der Asiate auf, kurz knief er seine Augen zusammen, erhoffte sich damit das wenn er sie wieder öffnen würde alles wieder gut sei, doch als er dies Tat musste er leider feststellen das gar nichts gut war.

    Das wichtigste ist nun die Ruhe zu bewahren... Mich wird schon jemand finden! Redete er sich verzweifelt ein, als ihn plötzlich ein Tier - zumindest fand er es sei ein Tier gewesen - am Fuß streifte und er erneut erschrocken zusammen zuckte.
    Die Panik welche er so eben noch versuchte zu unterdrücken wurde größer und er begann so schnell er konnte zu rennen, dabei stolperte er immer wieder in das Nass, redete sich ein er würde jeden Moment sterben, alles sei aus, als er plötzlich eine Person erblickte.
    Jedoch konnte er nicht erkennen wer diese war.

    Unsicher musterte Shouta den etwas weiter hinten stehenden, welcher ihm anscheinend noch nicht bemerkt haben dürfte, als er für einen weiteren Schritt anlegte und versehentlich stolperte. Leider konnte er sich diesmal nicht auffangen und viel direkt in den neben an liegenden Fluß hinein, ein lauter Schrei erfolgte ehe er nach Hilfe raf.

    "HILFE! ICH ERTRINKE!"

    Seine Stimme war laut und schien deshalb im gesamten Tunnel zu hören sein. Sich nicht gerade darüber bewusst was er tat versuchte er verzweifelt zu schwimmen, doch hatte er keine Ahnung wie dies ging, weshalb er nur wild um sich schlug und immer wieder unter getaucht wurde. Der starke Storm des Flusses zog ihn in die Richtung des fremden, blieb nur zu erhoffen das dieser ihm irgendwie raus holen würde, auch wenn ihm momentan nur einfiel das dieser auch in den Fluß springen musste.


[Bei Seishin ;; Kanalisation]
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Seishin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Di Jun 21, 2011 10:55 pm

    Ein lautesch platschen hinter ihm. Leicht erschrocken wirbelte der schwarzhaarige Junge herum, als er einen lauten Schrei vernahm, der immer näher zu kommen schien.
    Ertrinken? Wer, wo, weshalb? Gehtzt blickte er sich um, im schwummrigen Licht konnte er kaum etwas erkennen, aber... da näherte sich etwas. Etwa ein Krokodil? Nein, das war doch unsinnig... das würde nicht so planschen...
    Er kniff die Augen leicht zusammen. Das war ein Mensch! Ein Junge um genau zu sein. Ohne weiter darüber nach zu denken, was er da eigentlich tat, hüpfte er mit den Beinen Voran in das klebrige Gewässer und unterdrückte einen verwunderten Aufschrei als er bemerkte, wie tief das "Wasser" doch war.
    Er atmete einmal tief ein - bereute es aber dann doch, wegen diesem grässlichen Gestankes, und schwomm dann, so gut er es bei dieser Strömung konnte, auf den in exkrementen ertrinkenden Jugen zu. Wenn ihn nicht alls täuschte, kannte er diesen Spinner aus der Schule.

    "Idiot."


    murmelte er in seinen nicht vorhandenen Bart, als er nach der Hand des Jungen griff, und ihn somit zu sich zog

    "Hör mit dem gestrampel auf, so gehen wir beide unter!"


    diesmal war er etwas lauter als zuvor, allerdings war es alles andere als schreien, dazu fehlte ihm in dieser Lage die Kraft. Schlimm genug das dieser Schwachkopf ihn mit dem Schmodder voll spritzte. Das... nein, so hatte er sich seinen tot wirklich nicht vorgestellt.
    Hier schwimmen die überreste von Seishin Nakamura, er gab sein Leben als er versuchte einen Spinner aus dem Fluss der wiederwärtigen Exkremente zu retten...

    Bah. Das klang so ekelhaft, so wollte er wirklich nicht sterben. Leider war am Ufer keine Menschenseele, die ihm ein Seil zuwerfen konnte. Wie sollte er da wieder raus kommen, an diesem mit Moos und Dreck bewachsenem Betonweg würde er doch wieder abrutschen. Er hätte wirklich erst nachdenken und dann handeln sollen.
    Und... träumte er, oder war da gerade ein Falke oder sowas rumgeflogen?


[Bei Shouta // Kanalisation]

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Ivan

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Di Jun 21, 2011 11:26 pm

Eine Explosion nach einer Massenpanik, ein Auffenthalt in der Kanalisation und dann dieser Schrei, ein seltsamer Tag fand Ivan.
Er lief im Moment in die Richtung wo er glaubte aus welcher der Schrei gekommen war, wenn er nicht ganz taub war, na gut er könnte sich damit entschuldigen das es ein Echo gegeben hatte durch welches er nicht wusste aus welchem Tunnel der Schrei genau gekommen war.
Wie ihm bereits aufgefallen war folgte ihm ein Rotfuchs, wieso dieser es tat wusste er aber Gesellschaft war gut egal von wem.
Als Ivan schließlich um eine Ecke bog konnte er sehen wie zwei Jungs in seinem Alter versuchten in der Kloake über "Wasser" zu bleiben, obwohl es besser passen würde zu sagen über der Sch***.
Schnell nahm er seinen Rucksack ab, er war zwar der Typ Mensch welcher immer positiv dachte aber seine Mutter war eine begeisterte Kletterin und sein Vater, ehemaliger Soldat, hatte ihm beigebracht stets auf alles vorbereitet zu sein, wobei er sich sicher war das er damit nicht gemeint hatte zwei Jungs aus der Kloake zu holen. Na so hab ich mir meinen heutigen Tag eigentlich nicht vorgestellt, es wird immer spannender aber auch ziemlich ekelhaft. Dachte er sich und warf den beiden das Seil zu. "Nehmt das Seil!" Rief er den beiden zu welche auf ihn zu kamen, irgendwie kamen sie ihm ja bekannt vor aber was er sich fragte, was machten ein Tiger und ein Habicht in der Kanalisation? Na gut es waren schöne Tiere aber da stimmte doch etwas nicht, außerdem, war Kloaken schwimmen neuer Folkssport in Japan? In Russland oder Frankreich würde das echt keiner machen.

[Bei Seishin und Shouta / Kanalisation]
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Shouta

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Mi Jun 22, 2011 12:01 am

    Verzweifelt schlug er mit den armen im dreckigen Nass herum, immer wieder schrie er so das es wohl im gesamten Tunnel hallen musste.
    Das der fremde sich in die dreckige Brühe gestürzt hatte und wenige Minuten später bei ihm war hatte der Asiate erst nach wenigen Minuten bemerkt, als dieser ihm als einen idionten beschimpfte, ehe er ihn an seinem Handgelenk griff und zu sich zog, sich währenddessen in einem etwas lauterem Ton darüber beschwerte das Shouta aufhören sollte mit seinen Armen wild im ´Wasser´ herum zu schlagen.
    Wenige Sekunden später realisierte der Japaner wer diese Person welche gerade im Inbegriff war ihm gerade zu retten eigentlich war, sein Gesicht kam ihm bekannt vor, er sah etwas älter als Shouta aus und seine Frisur war viel ordentlicher. Der Junge trug eine schwarze Brille auf der Nase, die er spätestens wenn sie wieder an ´Land´ waren wohl abnehmen würde.

    "Sōrī (Tut mir Leid)!"

    War das einzige das Shouta in diesem Moment hervor brachte. Sein Körper bebbte vor schreck und er krallte sich mit seinen Armen und Beinen fest an den Körper des anderen, als sie jedoch ankamen bemerkte Shouta das der schmale Betonweg anscheinend viel höher war als man eigentlich vermutete, außerdem war er nass und glischig weshalb es den beiden sehr schwer fallen sollte daraus zu kommen. Scheiße, wie kommen wir hier wieder raus? Schoß es dem Jungen durch den Kopf, als er plötzlich schnelle Schritte vernahm die sich den beiden immer und immer mehr näherten, ehe ein braun haariger Junge vor den beiden stand und sie einen Moment lang mit einem komischen Blick besah.

    Shouta konnte nur zu gut meinen, er würde nun denken das was die beiden da taten sei eine komische Tradition ihres Volkes, oder er wunderte sich einfach nur darüber was die beiden da in den Extrementen trieben.
    Ehe er aus seinem Rucksack ein Seil holte und es zu den beiden warf. >Nehmt das Seil!< Erklang seine Stimme, irgendwie klang es für Shouta so als würde er es ihnen befehlen, aber dem war wohl eher nicht so, er wollte den beiden Japanern helfen, zumindest glaubte Shouta dies.

    Doch bevor Seishin nachdem Seil greifen konnte hatte Shouta es schon in den Händen.
    Von seiner Panik gelengt zog er einmal fest am Seil an und ein weiteres aufplatschen erklang, erschrocken blickte Shouta zur Seite und stellte fest das seinet wegen ihre einzige Rettung nun auch gerettet werden musste.

    "Sōrī (Tut mir Leid) das war wirklich keine Absicht!"

    Entschuldigte sich der Japaner zum zweiten mal in Folge. Wieso habe ich so voreilig gehandelt? Meinet wegen werden wir alle drei nun in scheiße, pisse, kotze und...was war das?... Nicht darüber schlüssig was gerade an ihnen vorbei schwamm blickte er dem aufgeweichten anscheinend vorher zusammengequeschten Stoff oder was das auch immer war hinterher, warum hatte der Stoff eine rötliche Farbe?
    Kurz schüttelte er seinen Kopf, hatte jedoch vorher nicht darüber nachgedacht das er dadurch die anderen den flüssigen Dreck ins Gesicht warf, ehe er inne hielt, kurz stockte sein Atem als er das große Tier entdeckte.
    Es handelte sich um eine rießige Raubkatze die den dreien mit einem arroganten und zugleich gelangweiltem Blick entgegen sah. Durch die Tatsache das die getigerte Raubkatze stand konnte man ihre volle größe, geschätzt etwa zwei Meter erkennen.
    Ihre Klauen waren groß und schienen gefährlich zu sein.

    "E-Ein...Tiger?!"

    Stotterte er verunsichert ehe der Tiger sein Maul öffnete und gähnte, wobei seine großen Zähne zum Vorschein kamen, aber was machte denn ein Tiger in einem Abwasserkanal?
    Ihm war bewusst das es hier Ratten und eventuell auch Krokodile geben könnte, aber Tiger?!
    Kurz blickte er zu den anderen, als er plötzlich einen kleinen roten Fuchs erkannte, was machte denn der hier? Da war doch irgendwas faul an der Sache? Hoffentlich konnte dieser Tiger nicht schwimmen... Wobei, Tiger können doch schwimmen, oder?
    Fehlte jetzt nur noch das hier ein Löwe auftauchte oder irgendein gefährlicher Greifvogel, mit der Situation deutlich überlastet blickte Shouta hinauf. So sollte also ihr tot aussehen, geübt durch einen Tiger oder weil sie dank ihm nicht mehr aus den gewässern raus konnten...

    Erneut stockte ihn der Atem, ehe er seine Arme und Beine stärker um Seishins Körper presste und teils erstaunt, teils erfürchtig den Greifvogel beobachtete.


[Bei Seishin und Ivan ;; Kanalisation]
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Seishin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Mi Jun 22, 2011 12:56 am

    Schritte! Ein Junge blieb kurz vor ihnen stehen, irgendwie... ging der nicht auch auf ihre Schule? War das nicht dieser Europäer? Er... er war ihm und dem anderen Jungen ein Seil zu, doch gerade als er nach besagter Rettung greifen wollte, kam ihm das hysteriche Ding zuvor und erstickte auch den letzen Keim der Hoffnung.
    Toll... huschte es ihm durch den Kopf.

    Irgendwas schwamm da an ihnen vorbei, die Worte des anderen Japaners hatte er gar nicht wirklich wahr genommen, es war sowieso nicht weiter wicht, was der da vor sich her brabbelte.
    Also, um das ganze nochmal zusammen zu fassen... hier schwimmt Seishin der... nein, er sollte sich lieber ernsthafte Gedanken machen.
    Sie mussten hier raus. Und der Ausländer war nur ein weiteres Problem mehr. Wo war hier ein Zugang, wo?
    Dann setzte sein Herz für einen Moment aus. Da... da stand ein Tiger! Bei dem schrecken vergass er sogar gänzlich sich über der Brühe zu halten, und tauchte kurz unter, ehe er erschrocken hoch kam und hustete was das Zeug hielt

    "Das... das ist einfach wiederwärtig und ekelhaft und das schlimmst, das aller schlimmste was mir in meinem Leben wiederfahren ist!"


    Nun war der Schwarzhaarige gänzlich aus der Ruhe gebracht. In so einer Situation war er noch nie gewesen und seine Brille war auch futsch. Er war zwar nicht angewiesen auf jenes Gestell, dennoch, es hatte alles seinen Wert.
    Wütend, und sich selbst einredent, das er den anderen Japaner nicht unter Wasser drücken und ertränken soll, spuckte er einmal noch aus, was sich in seinem Mund befand, so gut er halt konnte, und sah sich dann um.
    Den Tiger ignorierte er vorerst, das Tier würde sich wohl kaum in dieses Ekelhaft Gebräu begeben.
    "Du musst ruhe bewahren, sonnst kommst du da nie raus." Erklang eine Stimme in seinem Kopf, die er noch nie zuvor gehört hatte. War er nun vollkommen gestört? "Sieh anch oben, Seishin" Seltsamer weise hörte er auf die Stimme in seinem Kopf und sah den Habicht, der über ihm und den anderen beiden kreiste. Das... nein, das war unmöglich!
    "Da hinten ist eine Stelle, an der ihr raus kommen solltet, durch eine leichte erhöhung ist das Wasser nicht so tief und ihr solltet stehen können." Sprach die Stimme erneut zu ihm. Er wusste nicht wirklich, warum er dieser Glauben schenken sollte, vielleicht war da ja auch einfach ein Krokodil das ihn fressen würde, aber... sterben würde er so oder so, da war ihm die Krokodil Variante sogar lieber.

    "Wir müssen da lang."

    bestimmte er, und schwamm los, Shouta dabei mit sich ziehend und nicht wirklich auf dem Ausländer achtend.
    Tatsächlich, eine seichte stelle, und er konnte sogar stehen. Die drei Tiere waren ihnen auch gefolgt. Okay, keine Zehn Pferde würden ihn dazu bekommen, da raus zu diesem Tiger zu gehen!


[Shouta und Ivan // Kanalisation]

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Ivan

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Do Jun 30, 2011 9:53 pm

Ivan fasste es nicht, ja auch er hatte ein Ende mit dem Humor denn dieser Junge hatte ihn mit in die Scheiße gezogen und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Als der andere nun kurz untertauchte und dann wieder hoch kam, er spuckte das was ihm in den Mund gekommen war sofort wieder aus wobei er Ivans vollstes Mitleid hatte, man sie schwammen wirklich in der Kloake!
Die drei Tiere wiederum folgten ihnen während der Strom sie weiter weg trieb und dieses komische Ding was da vorbei geschwommen war, es hatte eine rote Färbung, hatte ihm schwach wie ein treibender Mensch ausgesehen, nicht gut.
Der Junge, welcher wohl noch am coolsten von den beiden blieb, sagte er sie müssten nach vorne schwimmen, wieso wusste Ivan nicht aber lieber folgte er ihm als das er hier absoff, in einem Gemisch von allen möglichen menschlichen und tierischen Exkrementen.
Nach einige Meter weiter kam er tatsächlich zum stehen, das musste eine Brücke oder so sein welche bei niedrigerem Wasserstand heraus ragte und man hinüber konnte, zumindest wirkte das so weil das Wasser nur bedingt aufgewühlt wurde und bei einer einfach nur seichteren Stelle würde die Strömung zu stimmen.

"Man woher hast du gewusst das hier so etwas ist?"


Fragte Ivan nun während er sich umsah, auf der einen Seite war der Tiger, auf der anderen dieser Fuchs und über ihnen flog der Habicht, eigentlich sollte ihn ersteres und zweiteres beunruhigen aber er hatte eine Katze, der Tiger war ja eigentlich nur ein größerer Verwandter von dieser, ein Cousin oder eine Cousine, er wusste das ja nicht genau.
Da ihm der Fuchs weniger bedrohlich so oder so vorkam ging er nun zu diesem, von der Richtung wo sie herkamen aus gesehen war dieser rechts.
Wie ihm weiterhin auffiel war dort eine Leiter von welcher zwei kleine Lichter herunter kamen, da war ein Gullideckel direkt hier! Dann konnte er hier wieder raus und nachsehen was draußen los war!
Schnell stieg er heraus, das Zeug am Boden kam ihm ja nun nicht mehr ganz so ekelhaft vor wenn er bedachte das er so eben in einer um einiges größeren Konzentration von dem Zeug geschwommen war, und lief zu dem nur und lief nun zur Leiter um hinauf zu steigen, wobei er den beiden Japanern nochmal einen Blick über die Schulter hinweg zuwarf.

[Bei Seishin und Shouta / steigt aus dem "Wasser" / vor einer Leiter]
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Shouta

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Fr Jul 01, 2011 11:14 am

    Kurz tauchte Seishin unter und zog demnach auch den Jungen welcher sich an seinem Rücken festhielt mit in die Tiefe. Durch das untertauchen hatte nicht nur Seishin sondern auch Shouta etwas von diesem dreckigen aus Extrementen bestehenden Wasser in den Mund bekommen und spuckte dieses gleich nachdem sie wieder hoch schwammen aus.

    "Was sollte das?"

    Drang es leicht verwirrt zwischen den Zähnen des Japaners hervor, ja das war eine gute Frage, was sollte das? Wieso war er unter getaucht? Schnell wand Shouta seinen Blick wieder zu dem Tiger welcher am Rande des Tunnels stand und die dreien musterte, was hatte der vor? Hoffentlich ekelte der Tiger sich ebenfalls vor diesem dreckigen Wasser und sprang nicht hinein um die drei zu töten. Immer noch nicht schlüssig darüber was diese drei Wildtiere hier machten wurde er plötzlich aus seinen Gedanken gerissen als Seishin meinte, sie müssen da nach hinten schwimmen, weshalb wusste Shouta nicht.
    Die Tiere folgten den dreien, und siehe da, nach einer Weile kamen sie an einer seichteren Stelle an, schnell griff Shouta nach dieser und zog sich daran hoch.
    Die Stelle war ebenfalls feucht und von daher sehr rutschig, der Ausländer hatte die beiden auch verfolgt und war ebenfalls hoch geklettert, erst jetzt fiel dem Japaner auf das direkt neben ihm sich der weiße Tiger befand.

    Schnell blieb dieser bei seinen Bewegungen stehen und musterte das Raubtier. Wenn er sich nicht bewegte würde das Raubtier ihn doch sicherlich nicht bemerken? Nein, das galt nur für blinde...Menschen?!
    Ach was wusste Shouta schon, er konnte Tiere und besonders Katzen nie leiden, vor allem keine großen gefährlichen Katzen, diese dummen Tiere, weshalb hielten so viele Menschen die überhaupt, das war doch komplett nutzlos.

    Schnell wand er seinen Blick zu Seishin. Ignorierte dabei das der andere Schüler, dessen Name ihm noch nicht bekannt war, eine Leiter gefunden hatte und über seine Schulter hinweg zu den beiden sah.

    "Ich glaube wir stecken ziemlich in der Patsche..."

    Erklang seine Stimme, es war mehr eine Feststellung und da er nicht sagen wollte >ich glaube ich stecke ziemlich in der Patsche< vermehrte er dies, immerhin konnten die drei das doch auch annehmen. Zwar stand Shouta direkt neben dem Tiger, aber ein Habicht und ein Fuchs rannten ebenfalls um ihnen herum.
    Wenn der Tiger sich mit dem Fuchs vertrug, und der Fuchs sich mit dem Habicht. Warum sollten sie dann böse zu ihnen sein? Warum sollten sie denn bitteschön aggressiv sein? Vielleicht waren sie auch einfach ziemlich...nett?!


[Bei Seishin und Ivan]
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Joanna

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Der Anfang vom Ende   Fr Jul 08, 2011 11:47 am

    Vorsichtig lugte die Blonde zwischen ihren Fingern hindurch. Um sie herum herrschte Dunkelheit, sie hatte sich tief in der Kanalisation versteckt. Ob sie wieder zurück nach draußen finden würde? Nun, das stand in den Sternen. Aber sie würde es auf jeden Fall versuchen. Und wenn sie bei diesem Versuch draufging. Was dann vermutlich an mangelnder Nahrung oder dergleichen liegen würde. Ihr Magen knurrte ja jetzt schon, auch wenn es hier unten wirklich bestialisch stank.

    Vorsichtig richtete das Mädchen sich auf, eine Hand immer an den Wand neben sich, und ging einige Schritte, ehe sie ausrutschte und beinahe hinfiel. Von nun an wurden die Füße noch vorsichtiger voreinander gesetzt. So müssen sich Blinde fühlen schoss es ihr durch den Kopf. Sie konnte ja wirklich gar nichts sehen. Bis ihre Hand plötzlich an etwas metallischem hängen blieb und ein dumpfer, ebenfalls metallisch klingender Schlag durch den Gang hallte und sich irgendwo in der Kanalisation verlor. Ob andere es hörten? Keine Ahnung. Auf jeden Fall war sicher, dass das Mädchen gerade eben eine Leiter nach oben gefunden hatte, die sie auch sofort betrat. Sie konnte es gar nicht erwarten hier wieder rauszukommen. Den Knall von vorhin hatte sie beinahe schon wieder vergessen und irgendwie hoffte sie, ihre Familie wiederzusehen. Doch dem war nicht so. Als sie versuchte, den Kanalisationsdeckel zur Seite zu schieben, fiel sie beinahe rückwärts von der Leiter. Erst beim zweiten Versuch gelang es ihr den Deckel anzuheben und einen Spalt weit wegzuschieben. Jetzt ging es einfacher und irgendwann konnte sie ihren ganzen Körper aus der nun mit etwas Licht erleuchteten Kanalisation schieben.

    Was sie sah war ein Schock für sie. Überall nur Schutt und Asche. Was war hier passiert? Es hatte ja schon geklangen wie eine Explosion, aber mit solchen Ausmaßen? Wie war das möglich? Was war hier explodiert? Und was noch viel wichtiger war: War sie die einzige Überlebende?


[alleine | gerade aus der Kanalisation raus]
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Kapitel 1: Der Anfang vom Ende
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